
Wichtiger Hinweis
Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Konsultieren Sie einen Finanzberater oder Immobilienexperten für eine auf Ihre Situation abgestimmte Beratung.
Immobilienpreise Schweiz 2026: Die 5 wichtigsten Fakten
- Durchschnittspreis: CHF 7’904/m² (Februar 2026)
- Teuerster Kanton: Genf mit CHF 13’209/m²
- Wohnungen: CHF 8’315/m², Häuser: CHF 7’710/m²
- 25-Jahre-Trend: +104.8% Wohnungen, +89% Häuser
- Kostenlose KI-Bewertung in 3 Minuten möglich
In diesem Artikel
- Immobilienpreise in der Schweiz Februar 2026: Die aktuelle Lage
- Preisvergleich nach Städten: Wo ist Ihr Budget am besten investiert?
- RealAdvisor: Ihre Immobilie in 3 Minuten kostenlos bewerten
- Preisentwicklung 2001-2026: +104% bei Wohnungen, +89% bei Häusern
- Ihre Fragen zu Immobilienpreisen in der Schweiz
Immobilienpreise in der Schweiz Februar 2026: Die aktuelle Lage
8’315 CHF/m²
Medianpreis für Wohnungen in der Schweiz (Februar 2026)
Der Schweizer Immobilienmarkt zeigt sich Anfang 2026 robust, aber nicht mehr so dynamisch wie in den Vorjahren. Laut Prognose von hausinfo.ch stieg der Wohnimmobilienpreisindex für Einfamilienhäuser im 3. Quartal 2025 um 1,5 Prozent, während sich Eigentumswohnungen nur um 0,1 Prozent verteuerten. Was bedeutet das für Sie als Käufer? Einfamilienhäuser werden knapper, Wohnungen sind etwas leichter zu bekommen – zumindest preislich.
Der Unterschied zwischen Wohnungen und Häusern fällt auf: Mit CHF 8’315 pro Quadratmeter liegen Wohnungen aktuell rund 8% über dem Hauspreis von CHF 7’710. Das klingt paradox, hat aber einen einfachen Grund: Wohnungen konzentrieren sich in urbanen Zentren, wo die Nachfrage am höchsten ist. Ein Haus auf dem Land in der Ostschweiz kostet pro Quadratmeter oft weniger als eine Stadtwohnung in Bern.
Was viele Käufer in meiner Beratungspraxis übersehen: Der Leitzins der SNB liegt seit Juni 2025 bei 0 Prozent – und dürfte laut Prognosen das ganze Jahr 2026 dort bleiben. Für Hypotheken bedeutet das weiterhin günstige Konditionen. Aber Vorsicht: Günstige Kredite heizen die Nachfrage an, was die Preise stabil hält. Wer auf sinkende Preise wartet, wartet in den meisten Regionen vergeblich.
Gut zu wissen: Die Preisunterschiede innerhalb eines Kantons können grösser sein als zwischen Kantonen. Eine Wohnung im Zürcher Seefeld kostet schnell 30% mehr als eine vergleichbare im Zürcher Oberland.
Preisvergleich nach Städten: Wo ist Ihr Budget am besten investiert?
Im Folgenden werden die wichtigsten Schweizer Immobilienmärkte analysiert und in drei Kategorien eingeteilt. Ziel ist, aufzuzeigen, wo ein Budget typischerweise ausreicht – und wo Erwartungen häufig unrealistisch sind.
Bevor Sie die Tabelle studieren, ein Hinweis: Die Preise sind Medianwerte. Das bedeutet, die Hälfte der Objekte liegt darüber, die andere darunter. In einer Premiumlage wie Zürich-Seefeld oder Genf-Eaux-Vives zahlen Sie problemlos 40-50% über dem Kantonsmedian.
| Kanton | CHF/m² Wohnung | CHF/m² Haus | m² für CHF 1 Mio. | Trend 2025 |
|---|---|---|---|---|
| Zürich (Stadt) | CHF 19’238 | CHF 17’309 | 52 m² | +1.5% |
| Genf | CHF 13’209 | CHF 12’800 | 76 m² | +0.5% |
| Zug | CHF 16’977 | CHF 17’273 | 59 m² | +2.1% |
| Basel-Stadt | CHF 8’500 | CHF 7’900 | 118 m² | +1.8% |
| Bern | CHF 7’800 | CHF 7’200 | 128 m² | +1.2% |
Premium-Lagen: Zürich, Genf, Zug – ab CHF 10’000/m²
Seien wir ehrlich: Wenn Ihr Budget unter CHF 1.5 Millionen liegt und Sie eine Familienwohnung mit mehr als 80 m² suchen, können Sie Zürich-Stadt, Genf-Centre und Zug-Stadt von Ihrer Liste streichen. Die Zahlen sprechen für sich: Laut dem Immobilienportal Neho liegt der Durchschnittspreis in Zürich bei CHF 18’273 pro Quadratmeter – für Wohnungen sogar bei CHF 19’238.
Ein hypothetisches Beispiel: Ein Paar mit einem Budget von CHF 1,2 Millionen für eine 4,5-Zimmer-Wohnung könnte in Zürich unter Umständen nur eine deutlich kleinere Wohnfläche finden. In einer nahegelegenen Stadt wie Winterthur wäre mit demselben Budget gegebenenfalls eine grössere Wohnung bei pendelbarer Distanz möglich, mit potenziell geringeren Gesamtkosten.
Zug ist ein Sonderfall: Hier sind die Hauspreise mit CHF 17’273/m² sogar höher als die Wohnungspreise. Der Grund? Das knappe Bauland und die extrem niedrigen Steuern ziehen vermögende Familien an, die unbedingt ein Eigenheim wollen.

Mittelfeld: Basel, Lausanne, Bern – CHF 7’000-9’000/m²
Hier wird es interessant. Basel-Stadt bietet städtisches Leben zu Preisen, die rund 55% unter Zürich liegen. Für CHF 1 Million bekommen Sie eine 4-Zimmer-Wohnung mit 115-120 m² in guter Lage. Das ist mehr als doppelt so viel Fläche wie in Zürich.
Bern liegt preislich noch etwas darunter. Die Bundesstadt ist bei Familien beliebt, die Wert auf Lebensqualität legen und nicht das höchste Gehalt der Schweiz verdienen. Ein typischer Fehler besteht darin, dass Käufer nur auf den Quadratmeterpreis schauen und die Nebenkosten nicht ausreichend berücksichtigen. Diese variieren je nach Kanton erheblich – in Bern fallen keine Handänderungssteuern an, in anderen Kantonen bis zu 3% des Kaufpreises.
Lausanne und die Genferseeregion sind teurer als ihr Ruf: Sobald Sie Seesicht wollen, explodieren die Preise. Gemäss UBS-Analysen zeigt die Region am Genfersee eine unterdurchschnittliche Preisentwicklung – möglicherweise eine Korrektur nach Jahren überhöhter Preise.
Preiswertere Kantone: Aargau, Solothurn, Thurgau – unter CHF 6’000/m²
Wer mit einem Budget von CHF 800’000 bis CHF 1 Million ein Einfamilienhaus sucht, findet hier die besten Chancen. Im Jura liegen die Preise laut Marktberichten bei CHF 4’000-5’000 pro Quadratmeter – weniger als ein Viertel der Zürcher Preise.
Hinweis: Niedrige Preise bedeuten nicht automatisch eine vorteilhafte Wahl. In abgelegenen Gemeinden kann die spätere Wiederverkaufbarkeit schwieriger sein, weil die Nachfrage geringer ist; dadurch kann das Risiko eines Verkaufs unter dem Kaufpreis steigen. Es empfiehlt sich, die Verkehrsanbindung zu berücksichtigen, da Gemeinden mit guter ÖV-Anbindung für Pendler häufig ein günstigeres Gesamtverhältnis von Preis und Nutzbarkeit bieten.
Welcher Kanton passt zu Ihrem Budget und Lebensstil?
- Budget über CHF 1.5 Mio.?
Ja → Zürich, Genf, Zug sind realistisch. Nein → Weiter zur nächsten Frage.
- Pendelzeit über 30 Minuten akzeptabel?
Ja → Aargau, Thurgau, Solothurn prüfen (beste m²-Preise). Nein → Fokus auf Agglomerationen wie Winterthur, Baden, Olten.
- Familie mit schulpflichtigen Kindern?
Ja → Auf Schulqualität und Infrastruktur achten (Zug, Basel-Landschaft, Bern sind stark). Nein → Städtische Zentren priorisieren für Lifestyle.
- Steuern ein wichtiger Faktor?
Ja → Zug, Schwyz, Nidwalden bieten die tiefsten Steuersätze. Achtung: Dort sind auch die Immobilienpreise am höchsten.
RealAdvisor: Ihre Immobilie in 3 Minuten kostenlos bewerten
Die Durchschnittspreise in verschiedenen Kantonen sind bekannt. Für Entscheidungen ist jedoch entscheidend, wie hoch der Marktwert einer konkreten Immobilie ist oder welches Budget in einer gewünschten Region realistisch ausreicht. Hier setzen digitale Bewertungsansätze wie RealAdvisor an.
Die KI-gestützte Bewertung von RealAdvisor analysiert Ihre Immobilie anhand aktueller Marktdaten aus allen Schweizer Kantonen. Der Algorithmus vergleicht Objektmerkmale wie Lage, Baujahr, Wohnfläche und Ausstattung mit tausenden realen Transaktionen der letzten Monate. Das Ergebnis ist ein Medianwert, der präziser ist als pauschale Quadratmeterpreise – weil er Ihre spezifische Situation berücksichtigt.

In nur 3 Minuten erhalten Sie eine fundierte Schätzung – kostenlos und ohne Verpflichtung. Die Daten werden monatlich aktualisiert (aktuell: Februar 2026), sodass Sie immer mit den neuesten Marktinformationen arbeiten. Das ist besonders wichtig in einem Markt, der sich regional unterschiedlich entwickelt: Während Zürich stagniert, steigen die Preise in Luzern und Schaffhausen laut Experten überdurchschnittlich.
Tipp: Eine digitale Bewertung kann nicht nur beim Verkauf, sondern auch beim Kauf genutzt werden, um die Plausibilität des geforderten Preises vor Verhandlungen besser einschätzen zu können.
Falls Sie anschliessend tiefer einsteigen möchten, finden Sie hier eine Anleitung zur schnellen Online-Immobilienbewertung mit praktischen Tipps zur Vorbereitung.
Preisentwicklung 2001-2026: +104% bei Wohnungen, +89% bei Häusern
Die langfristige Perspektive ist eindeutig: Schweizer Immobilien haben sich als solide Wertanlage erwiesen. In den letzten 25 Jahren sind die Wohnungspreise um 104.8% gestiegen, die Hauspreise um 89%. Das entspricht einer durchschnittlichen Jahressteigerung von rund 3%.
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Ausgangspunkt: CHF 4’000/m² (Wohnungen landesweit) -
Finanzkrise: Kurze Stagnation, dann schnelle Erholung -
SNB hebt Mindestkurs auf: Preise steigen weiter -
Zinsanstieg: Vorübergehende Verlangsamung -
Aktuell: CHF 8’315/m² (Wohnungen), moderates Wachstum erwartet
Was bedeutet das für 2026? Die meisten Experten erwarten ein moderates Wachstum von 2-3%. Gemäss UBS-Analysen dürfte sich Wohneigentum um rund 3 Prozent verteuern, mit den besten Entwicklungen im Oberwallis, Berner Oberland und Luzern. Die Genferseeregion hingegen zeigt Anzeichen einer Sättigung.
Hinweis: Vergangenheitswerte garantieren keine zukünftige Entwicklung. Ein Immobilienkauf sollte primär an der langfristigen Nutzung ausgerichtet sein und nicht an kurzfristiger Spekulation. Bei einem langfristigen Zeithorizont ist historisch eher mit Wertentwicklung zu rechnen, während ein kurzfristiger Wiederverkauf das Risiko erhöht.
Für eine tiefergehende Analyse der Trends im Wohnimmobilienmarkt empfehle ich Ihnen, die regionalen Unterschiede genauer zu studieren – sie sind entscheidender als der nationale Durchschnitt.
Achtung: Die genannten Preise sind Medianwerte und können je nach Mikrolage, Baujahr und Zustand um 20-30% abweichen. Nebenkosten beim Kauf (Notar, Grundbuch, eventuelle Handänderungssteuer) betragen zusätzlich 3-5% des Kaufpreises.
Ihre Fragen zu Immobilienpreisen in der Schweiz
Wie hoch ist der durchschnittliche Immobilienpreis pro m² in der Schweiz?
Im Februar 2026 liegt der Durchschnittspreis bei CHF 7’904 pro Quadratmeter. Wohnungen kosten im Median CHF 8’315/m², Häuser CHF 7’710/m². Diese Werte variieren stark je nach Kanton – von rund CHF 4’500/m² im Jura bis über CHF 19’000/m² in Zürich-Stadt.
Wie haben sich die Immobilienpreise in den letzten 25 Jahren entwickelt?
Zwischen 2001 und 2026 stiegen die Wohnungspreise um 104.8%, die Hauspreise um 89%. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von etwa 3%. Die stärksten Anstiege gab es in den urbanen Zentren Zürich, Genf und Zug.
In welchem Kanton sind die Immobilienpreise am höchsten?
Genf führt mit einem Medianpreis von CHF 13’209/m², gefolgt von Zürich (CHF 18’273/m² in der Stadt) und Zug (CHF 17’125/m²). Diese drei Kantone bilden das “Goldene Dreieck” der Schweizer Immobilienpreise.
Wo sind die günstigsten Kantone für Immobilien?
Die tiefsten Preise finden Sie im Jura (CHF 4’000-5’000/m²), gefolgt von Teilen des Wallis, Neuenburg und der Ostschweiz. Wichtig: Günstige Preise gehen oft mit geringerer Liquidität beim späteren Verkauf einher. Achten Sie auf die Verkehrsanbindung.
Lohnt es sich aktuell, in der Schweiz zu kaufen oder zu mieten?
Bei einem Leitzins von 0% sind Hypotheken historisch günstig. In vielen Regionen ausserhalb der teuersten Zentren ist Kaufen günstiger als Mieten – wenn Sie mindestens 10 Jahre bleiben. Für Zürich-Stadt und Genf-Zentrum ist Mieten oft wirtschaftlicher, es sei denn, Ihr Eigenkapital übersteigt CHF 400’000.
Der nächste Schritt für Ihre Immobilienentscheidung
Sie haben jetzt einen Überblick über die Schweizer Immobilienpreise 2026 – von den teuersten Zentren bis zu den erschwinglichen Alternativen. Die entscheidende Frage bleibt: Was bedeuten diese Zahlen für Ihre konkrete Situation?
Ihre nächsten Schritte als Immobilienkäufer
- Budget festlegen: Maximal 33% des Bruttoeinkommens für Wohnkosten (Hypothek + Nebenkosten)
- Region eingrenzen: Nutzen Sie den Decision Tree oben, um realistische Kantone zu identifizieren
- Marktwert prüfen: Kostenlose RealAdvisor-Bewertung für Ihre Wunschobjekte oder eigene Immobilie
- Nebenkosten einkalkulieren: 3-5% des Kaufpreises plus kantonale Unterschiede bei Steuern
Eine Frage zum Schluss: In welcher Region suchen Sie – und wie viele Quadratmeter brauchen Sie wirklich? Manchmal ist die ehrliche Antwort darauf der Schlüssel zu einer Immobilie, die Sie sich tatsächlich leisten können.